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Beson­ders normal und mitten im Leben

17/03/2016 | Presse und Medien

Am Welt-Down-Syndrom-Tag steigt in Lienz ein Famili­en­fest für alle. Und in Schulen begegnet man Berüh­rungs­ängsten wieder mit spezi­ellen Aktionen.

Lienz – Sie bringen ein Chromosom mehr mit als andere Babys, haben 47 statt der üblichen 46. Und im Verlauf ihres Lebens sind sie mit so manchen Heraus­for­de­rungen konfron­tiert – weniger mit eigenen Einschrän­kungen als mit Vorur­teilen anderer. Menschen mit Down-Syndrom sind außer­ge­wöhn­lich, wünschen sich aber vor allem eines: Norma­lität.

Ein Umdenken in der Gesell­schaft hat längst statt­ge­funden, Berüh­rungs­ängste sind in den vergan­genen Jahren spürbar kleiner geworden. Vieles habe sich zum Positiven verän­dert. Heute werde Menschen mit Trisomie 21, wie die Chromo­somen-Beson­der­heit auch genannt wird, deutlich offener begegnet, erklärt Pia Schli­chen­maier im Gespräch mit der TT. Sie ist Obfrau des Ostti­roler Vereins „Hand in Hand“, der am Welt-Down-Syndrom-Tag erneut einen sehr offenen Einblick in das Thema gewährt.

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